Lernfrust? Hier kommen 5 Tipps für mehr Lernerfolg und Motivation!

Wie können Sie den Lernmuffel in sich überwinden und die anstehenden Prüfungen bestmöglich bewältigen? Aller Anfang ist schwer, weswegen Sie sich bewusst mit der Frage auseinandersetzen sollten, was Sie erreichen möchten und welchen Anspruch Sie an sich selbst stellen. Halten Sie sich stets vor Augen, dass Sie mit Ihrem Einsatz und Ihrem Fleiß Ihre Zukunft gestalten. Durch verbesserte Selbstorganisation und das Ablegen schlechter Gewohnheiten kommen Sie nicht nur schneller zum Ziel, sondern erreichen auch bessere Ergebnisse. Wir zeigen Ihnen 5 Tipps, wie Sie die nächste Prüfung mit Bravour meistern.

  1. Visualisieren
  2. Ablenkungen vermeiden
  3. Pausen einlegen
  4. Rechtzeitig anfangen und wiederholen
  5. Lieblingsmethoden festigen

Das Ziel stets vor Augen haben – im wahrsten Sinne des Wortes!

Wichtig ist, Ihr Ziel zu visualisieren. Mindmaps und To-do Listen können helfen, sich bewusst zu werden, was erledigt werden muss. Haben Sie einmal verinnerlicht, was Sie erreichen möchten, fällt es leichter, Zwischenschritte zu identifizieren. Steht das Grundgerüst Ihrer Planung, sollten Sie die kleinen und großen Ziele rechtzeitig in einem Kalender festhalten. Wenn Sie jeden Tag abhaken können, was Sie geschafft haben, fällt es Ihnen leichter, weiterhin am Ball zu bleiben. Karteikarten und bunte Marker können dabei helfen, die essenziellen Inhalte hervorzuheben und mehr Ordnung zu schaffen.

Ablenkungen vermeiden für mehr Konzentration

Ein neuer Beitrag bei Instagram, eine weitere Nachricht bei WhatsApp – schon ist wieder eine halbe Stunde verstrichen und Sie sind Ihrem Tagesziel nicht nähergekommen. Am effektivsten ist es, das Smartphone bewusst zur Seite zu legen oder ganz auszuschalten. Haben Sie das gewünschte Pensum erreicht, können Sie sich mit Social Media und Co. belohnen.

Es ist wichtig, dass Sie in einer ruhigen Umgebung lernen, um sich bestmöglich konzentrieren zu können. Räumen Sie Ihren Schreibtisch auf, um genug Platz zum Arbeiten zu haben. Haben Sie zu Hause keine Möglichkeit, sich zurückzuziehen, können Sie sich erkundigen, ob die Möglichkeit besteht, in einer Bibliothek einen Platz zu reservieren. Unter Gleichgesinnten kommen Sie in einer ruhigen Umgebung Ihrem Ziel Tag für Tag ein Stückchen näher.

Bewusst Lernpausen einlegen – Ausruhen ist erlaubt und erwünscht!

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Akzeptieren Sie, dass Ihr Körper Pausen braucht. Ihr Geist kann nicht funktionieren, wenn Sie nicht ausreichend erholt sind. Um das Gelernte verinnerlichen zu können, müssen Sie sich Zeit geben. Schlafen hilft uns dabei, das aufgenommene Wissen zu speichern und am nächsten Tag leichter wieder abrufen zu können. Vergessen Sie nicht, ausreichend zu trinken und zu essen, um weiterhin genügend Energie zu haben. Lüften Sie in regelmäßigen Abständen oder gehen Sie im Optimalfall einmal am Tag an die frische Luft.

Rechtzeitig anfangen und das Gelernte wiederholen

Der wohl wichtigste Tipp, um sich viel Ärger zu ersparen, lautet, rechtzeitig anfangen. Wenn Sie zeitnah beginnen, führt dies dazu, dass Sie das Wissen in kleinen Häppchen aufnehmen können, statt von morgens bis abends unter Druck lernen zu müssen. Ein weiterer Vorteil ist, dass Ihnen das Gelernte langfristig erhalten bleibt und Sie dieses in der Berufswelt leichter wieder abrufen können. Wenn Sie ausreichend Zeit haben, den Stoff zu wiederholen, merken Sie, wo noch Nachholbedarf besteht und bei welchen Themen Sie bereits sicher sind. Sie können erkunden, wo Ihre Stärken und Schwächen liegen und darauf reagieren. Sie behalten zu jeder Zeit den Überblick und verlieren das Gesamtziel nicht aus den Augen.

Neue Vorgehensweisen manifestieren – Lernen, was funktioniert

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Langfristig erfolgreich sein, bedeutet, Best Practices als solche zu erkennen und in der Zukunft weiterhin anzuwenden. Verfallen Sie bei der nächsten Prüfung nicht wieder in alte Muster, sondern setzten Sie sich damit auseinander, was gut für Sie funktioniert. Was hat schon gut geklappt? Was würden Sie bei der nächsten Prüfung gerne anders machen? Setzen Sie dort an, wo Sie Verbesserungspotenzial sehen.

Abschließend gilt es zu sagen: Jeder Mensch ist anders – und das ist auch gut so. Finden Sie heraus, was für Sie persönlich der beste Weg ist, richtig zu lernen. Ein Austausch mit anderen kann hilfreich sein, halten Sie sich jedoch vor Augen, dass jede Person in ihrem eigenen Tempo und mit den eigenen Lieblingsmethoden lernt.

Autorin: Ellen Seifert
© Weiterbildung Hamburg e. V.

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